Geld nachhaltig anlegen bei Inflation? So kann’s gelingen

„Zeitenwende“ ist gerade erst zum Wort des Jahres 2022 gewählt worden. Der Begriff, den in diesem Jahr insbesondere Bundeskanzler Olaf Scholz geprägt hat, steht für den Beginn einer neuen Ära.

Konkret ist die veränderte Außenpolitik vieler westlicher Staaten im Zusammenhang mit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine im Februar 2022 gemeint. Neben dem Ukraine-Krieg gibt es viele weitere Krisenherde weltweit, so dass man spätestens seit dem Ausbruch des Corona-Virus geneigt ist, von einer nicht enden wollenden Krisenzeit zu sprechen.

Ratschlag für Zeiten wie diese: Geld langfristig und nachhaltig anlegen.

Und wie sahen die vergangenen zwölf Monate an den Börsen aus? Herausfordernd, aber nicht außergewöhnlich. Ein Blick auf die Finanzmärkte in der langen Frist zeigt, dass es Turbulenzen bzw. große Kursschwankungen an den Börsen schon immer gegeben hat. Dabei haben Krisenzeiten mit den damit verbundenen Kursrückgängen etwa von Aktien die unangenehme Eigenschaft, dass sie sich leider nicht vorhersehen lassen. Für Anleger ist daher entscheidend, das Umfeld richtig einzuschätzen und die passenden Schlüsse für die eigene Geldanlage zu ziehen. In Zeiten wie diesen, in denen es Inflation gibt, die Zinsen wieder steigen und die Weltwirtschaft diverse Krisen meistern muss, ist der Dreiklang aus langfristig anlegen, regelmäßig anlegen und Chancen steigender Zinsen nutzen, entscheidend.

Insbesondere wer für das Alter vorsorgen will, kommt dabei an einer Kapitalmarktanlage, etwa in Aktien kaum vorbei. Zeit ist hier ein entscheidender Faktor für den Anlageerfolg. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Geld in Aktien oder Anleihen von Unternehmen investiert bzw. angelegt werden soll, die sich für einen nachhaltigen Wandel etwa in den Bereichen Umwelt, Klima, Energie oder Artenvielfalt einsetzen. Ein Anliegen bei der Geldanlage, das neben einer entsprechenden Rendite nicht nur für große, kapitalstarke institutionelle Investoren, sondern auch für private Anleger immer wichtig werden sollte. Denn diese „grünen“ Unternehmen brauchen Zeit, Planungssicherheit und eine solide Finanzierung, um ihre Vorhaben umzusetzen – jeder Beitrag zählt.

Steigende Zinsen bieten Chancen

Auch Schwankungen gehören zur Kapitalanlage dazu. Wer in regelmässigen Zeitabständen einen gewissen Betrag für seinen Vermögensaufbau zurücklegt, etwa über einen Sparplan, der kann aber über den sogenannten Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt) von eben diesen Marktschwankungen profitieren. Denn durch viele Spar- und damit Kaufzeitpunkte legt man tendenziell öfter zu günstigeren Konditionen sein Geld an, als wenn man alles zu einem und dann vielleicht zum falschen Zeitpunkt investiert. Schließlich eröffnen die Inflation und die zu deren Bekämpfung steigenden Zinsen sogar Chancen für die Geldanlage am Kapitalmarkt. Denn wegen der mittelfristig höheren Inflation sind es wohl vor allem Aktien, mit denen sich Erträge oberhalb der Teuerungsrate – wenn auch unter Schwankung – realisieren lassen sollten.

Mit einem erneuten Zinsschritt sendeten die europäische und die Schweizer Notenbank (EZB und SNB) nochmals eine klar positive Botschaft in Richtung Inflation. In der ersten Hälfte 2023 ist von einem nachlassenden Preisauftrieb auszugehen. Beide Notenbanken halten sich weitere Zinsschritte offen und bekräftigen damit die Ernsthaftigkeit ihrer inflationsbekämpfenden Geldpolitik. Warum das für Anleger wichtig ist? Weil eine hohe und vor allem steigende Inflation viele Nachteile bei der Geldanlage mit sich bringt.

Warum das für Anleger wichtig ist?

So hat die beschleunigende Inflationsentwicklung im 1. Halbjahr 2022 zu starken Kursverlusten an den Anleihenmärkten geführt. Die Marktkorrektur bei den Anleihen und die optimistischen Aussichten bei der Inflation lassen diese Anlageklasse mittelfristig aber wieder interessant erscheinen. Das können etwa Green Bonds, also „grüne Anleihen“ sein. Das sind festverzinsliche Anlageinstrumente, die speziell für die Beschaffung von Geld für Klima- und Umweltprojekte bestimmt sind. Viele Green Bonds verknüpfen ihre Mittel mit Projekten in den Bereichen Energieeffizienz, Vermeidung von Umweltverschmutzung, nachhaltige Landwirtschaft, sauberer Transport sowie Wasser und nachhaltige Wasserwirtschaft. Sie zielen auf eine Finanzierung umweltfreundlicher Technologien und die Eindämmung des Klimawandels ab und können eine sehr gute Brücke zwischen Angebot und Nachfrage von nachhaltigen Energielösungen schlagen.

Eine Möglichkeit von all dem zu profitieren, ohne selbst ein Kapitalmarktprofi werden zu müssen, bietet etwa die digitale Vermögensverwaltung wiLLBe. Sie macht den Einstieg in die Welt der Wertpapieranlage mit Wirkung denkbar einfach – ohne Fachwissen und mit wenigen Klicks kann es losgehen. Kundinnen und Kunden können schon ab 2.000 Euro und zu 0,49 Prozent p.a. in sieben ausgewählte Themen investieren, die sich aus den siebzehn Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ableiten: saubere Energie, Gesundheit und Medizin, nachhaltiges Leben und Arbeiten, Bildung und Chancengleichheit, Klima- und Umweltschutz, nachhaltige Ressourcennutzung und sauberes Wasser.

Die erfahrenen Geldanlage-Profis der Liechtensteinischen Landesbank (LLB), die hinter wiLLBe steht, übernehmen den Rest, suchen die dazu passenden Unternehmen aus und haben dabei die Marktentwicklung jederzeit im Blick. Anders als bei „Robo Advisors“, die über ETFs bestimmte Märkte abdecken, baut das 30-köpfige Team je nach Risikobereitschaft und Investitionsziel des Kunden ein entsprechendes Portfolio aus ausgewählten Aktien und Anleihen.

Gut zu wissen: Ein Teil der mit wiLLBe erwirtschafteten Rendite kann freiwillig direkt aus der App heraus an ausgewählte gemeinnützige Organisationen gespendet und der eigene Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt nochmals erhöht werden.

Hintergrund: wiLLBe ist eine digitale Vermögensverwaltungsplattform für Investments mit Impact. Mit der wiLLBe-App können Anlegerinnen und Anleger bereits ab 2.000 Euro einfach und zielgerichtet in sieben Anlagethemen investieren, die sich nach den siebzehn UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung richten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Investments den grösstmöglichen Impact haben und zu einer nachhaltigeren Welt beitragen, ohne dabei auf Rendite zu verzichten. Anlegerinnen und Anleger profitieren von der einzigartigen Kombination aus einem der schweizweit führenden Asset-Management-Teams, 160 Jahren Bankingerfahrung der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) als Herausgeberin von wiLLBe und neuester Technologie – und das zu günstigen Konditionen. Die App kann auf der Website www.willbe-invest.de,im App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) kostenlos heruntergeladen werde