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ING bepreist Finanzprodukte nach ESG-Performance

Als erste Bank weltweit bettet die ING Deutschland jetzt ESG-Kriterien in die automatisierte Preisgestaltung ihrer Finanzmarktprodukte ein. Bei einem Pilotprojekt in Deutschland werden Quotierungen ab sofort nicht mehr ausschließlich von internen Bonitäts- und Rentabilitätskennzahlen abhängen, sondern auch von der aktuellen ESG-Performance der Unternehmenskunden.

Den Anfang macht die ING (Website) in Deutschland mit dem Devisenhandel, weitere Anlageklassen wie Zinsen sollen folgen. Mit diesem Schritt will man nach eigenen Angaben das Angebot mit den ESG-Ambitionen der Unternehmenskunden verbinden. Das gesamte Modell soll so so umgebaut werden, dass Kunden mit einem positiven ESG-Profil einen besseren Preis erhalten.

Experten aus den Abteilungen Financial Markets und Sustainable Finance haben ein Framework entwickelt, das die ESG-Performance eines jeden Kunden misst.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Vorstoß einen Anreiz im Markt schaffen und mehr Geschäft mit nachhaltig aufgestellten Unternehmen erzielen. Das ist elementarer Bestandteil unserer strategischen Ausrichtung. Unser Ziel ist es, dass Unternehmen ESG-Kriterien zunehmend in ihrer Finanzierungsstrategie berücksichtigen und damit nachhaltige Banken als Partner bevorzugen.“

Eddy Henning, Mitglied im Vorstand der ING Deutschland und Head of Wholesale Banking

Mit den Neuerungen will die ING Deutschland einen positiven Einfluss auf die Märkte ausüben, um Nachhaltigkeit in das Tagesgeschäft zu integrieren. Mehr Beiträge zum Thema ESG finden Sie hier.