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F10 startet weltweit ersten Klima-Fintech-Inkubator

Das Schweizer Fintech- und Insurtech-Innovationsökosystem F10 hat einen Inkubator für Klima-Fintech-Ideen angekündigt. Unterstützt werden Start-ups „mit Lösungen, die das Innovationstempo beim globalen Übergang zu einer Netto-Null-Gesellschaft“ erhöhen, heißt es in einer Bekanntmachung von F10.

Zwar können sich Unternehmen aus aller Welt bewerben, Standort-Fokus des Inkubators liegt jedoch in den nordischen und baltischen Ländern. Hier werden über sechs Monate fünf „Masterclasses“ für die teilnehmenden Startups stattfinden, als Schlusspunkt soll es einen „Demo Day“ geben, an dem Ergebnisse wichtigen Stakeholdern, unter anderem Investoren, vorgestellt werden.

Den Unternehmen im Inkubator bietet F10 Zugang zu seinem globalen Netzwerk aus Organisationen, Banken, Unternehmen, Startups, Investoren und Beratern, sowohl während als auch nach der Programmlaufzeit. Im Rahmen des Inkubators sollen die Startups umfassende Unterstützung in Form von Schulungen, Coachings und Mentoring zu einer Vielzahl von wichtigen Themen erhalten.

Der Bekanntmachung ging kürzlich ein „Climate Fintech Report“ vorweg (Zebra berichtete). Der Report stellte bereits fest, dass sich das in nachhaltige Finanztechnologie investierte Kapital zwischen 2020 und 2021 fast verdoppelt hat. Grüne Fintechs wiesen dabei 2021 mit die größte jährliche Wachstumsrate auf. Zudem hatte der renommierte Startup-Inkubator im Jahr 2021 in seinem 14. Batch bereits einen eigenen Strang für Klima-Fintechs eingerichtet und auch erste Unternehmen mit einem solchen Fokus im Programm.

Autor:in

  • Caro Beese ist Gründerin und Geschäftsführerin der finletter und Fintech Week GmbH, die unter anderem hinter dem Fintech-Branchenmedium finletter, dem Digitalmagazin GOLDILOCKS und der Fintech Week steckt. Für Zebra ist sie redaktionell tätig und verantwortet das Anzeigengeschäft.