Green IT: Alten Geräten neues Leben einhauchen, CO2 sparen

Nexthink hat jetzt den Bericht E-Müll vermeiden: Nachhaltige Arbeitsplatz-IT in Zahlen veröffentlicht. Das Ergebnis: Werden bestimmte IT-Gewohnheiten abgelegt und der Zustand von Endgeräten besser überprüft, könnte das Umweltbelastungen reduzieren und zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen – besonders in der Finanzbranche.

Viele Banken haben sich zum Ziel gesetzt, nachhaltiger zu agieren und ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Da gilt es besonders in der IT genauer hinzusehen. Ein Weg um das zu schaffen sei, nicht automatisch jedes Gerät austauschen weil es bereits älter ist. Was logisch klingt, macht tatsächlich auf eine weit verbreitete Gewohnheit aufmerksam, Hardware alle paar Jahre auszutauschen, unabhängig von ihrem Zustand.

Die Untersuchung von Nexthink (Website) ergab, dass 20 Prozent dieser Geräte immer noch leistungsfähig sind und nicht ersetzt werden müssten. Und von den 80 Prozent, die eine niedrige Leistung aufwiesen, waren nur zwei Prozent nicht mehr zu retten – die restlichen 98 Prozent konnten durch ein einfaches RAM-Upgrade oder eine Optimierung der Boot-Geschwindigkeit für den weiteren Betrieb erhalten werden. Unternehmen, die diese kleinen Reparaturen durchführen, könnten Millionen sparen und weniger zum weltweiten Problem mit Elektronikschrott beitragen.

Prüfen und Aufrüstung spart hunderte Tonnen CO2

Nexthink

Quelle: Nexthink

34 Prozent der für den Nexthink-Report 3,5 Millionen anonym geprüften Endgeräte benötigten länger als fünf Minuten zum Hochfahren. Mit ganz oben auf der Liste der Branchen mit den langsamsten Geräten: das Finanzwesen. Allein das Hochfahren dieser Geräte verursacht mehr als 450 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr – das entspreche rund 190.000 Liter Benzin.

Diese Verschwendung könne vermieden werden, wenn der Zustand der Geräte besser geprüft wird, Benutzergewohnheiten besser verstanden werden und ein proaktiver Ansatz für allgemeine IT-Probleme gewählt wird.
Dazu gehört auch die Schulung der Angestellten in Sachen Umgang mit IT und Endgeräten.

„IT-Führungskräfte haben die Verantwortung, die Auswirkungen des digitalen Fußabdrucks ihrer Mitarbeiter auf die Umwelt zu verstehen und Probleme zu beheben, die zur Umweltbelastung beitragen. Sicherzustellen, dass Software auf dem neuesten Stand ist, Laptops ausgeschaltet werden, wenn sie nicht benutzt werden, und nicht benötigte Anwendungen entfernt werden, können bereits dazu beitragen, Emissionen und Ausgaben zu reduzieren.“

Yassine Zaied, CSO bei Nexthink

Zur Methodik der Studie

Der vorliegende Bericht konzentriert sich auf die Daten, die in den ersten Wochen einer Nexthink-Implementierung von 3,5 Millionen anonymisierten Geräten gesammelt wurden. Es wurde untersucht, wie IT-Führungskräfte in unterschiedlichen Ländern neben Kosten auch den ökologischen Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig das IT-Erlebnis der Mitarbeiter verbessern können.

Die Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.