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Bei coindex können Krypto-Kunden jetzt klimaneutral anlegen

Das Bielefelder Krypto-Fintech coindex verpflichtet sich zur Klimaneutralität. Für 2021 kompensierte das Unternehmen das eigene emmittierte CO₂ und das seiner Kundinnen und Kunden. Wer bei Coindex anlegt, so die Botschaft, kann künftig mit Kryptowährungen handeln, ohne sich um seine Umweltbilanz Sorgen machen zu müssen. Laut „BTC Echo“  ist das Unternehmen damit Vorreiter im deutschen Krypto-Markt.

Coindex unterstreicht seine Bemühungen mit der Veröffentlichung des Reports „Kryptowerte & Nachhaltigkeit. Sind Kryptowerte aus ESG-Perspektive nachhaltig? Unser Weg zum effektiv CO₂-neutralen Krypto-Fintech.“, der unter diesem Link (gegen Angabe der E-Mail-Adresse) heruntergeladen werden kann. In dem Report werden neben dem Weg zum klimaneutralen Fintech auch die Themen Kryptowerte, ESG und Nachhaltigkeit im Allgemeinen behandelt.

In einer Pressemitteilung verkündet das Unternehmen: „Als globale Gesellschaft müssen wir aktiv werden und den anthropogenen Klimawandel mit aller Kraft verhindern. (…) Für uns ist klar: Unser Ziel, dass jede:r die gleichen Chancen auf ein Stückchen finanzielle Unabhängigkeit haben soll, ist nur in einer beständigen und nachhaltigen Zukunft erstrebenswert. Deswegen gehen wir den konsequenten Weg, ein vollständig klimaneutralisiertes Krypto-Fintech zu sein.“

Dafür habe man die Geschäftsaktivitäten analysiert und auf dieser Basis errechnet, wie viele Emissionen dabei sowohl aktiv als auch passiv entstanden sind. Für das Jahr 2021 kam man auf 21,9 Tonnen CO₂ Ausstoß, davon 10,5 Tonnen durch die eigenen Geschäftsaktivitäten und 11,4 Tonnen durch die Nutzung der Plattform bzw. durch das Halten von Kryptowerten über die Plattform.

Dazu die Mitteilung: „Wir haben uns dazu entschieden, dass wir die Umwelteinwirkung, die mit der Nutzung unseres Produktes zusammenhängt, für unsere Anleger:innen ebenfalls kompensieren. Denn bis die Blockchain-Netzwerke vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, ist es wichtig, den Energieverbrauch zu reduzieren, bzw. die Effizienz der Netzwerke zu erhöhen. Außerdem
glauben wir, dass sich nicht genau beziffern lässt, wie viel Kompensation pro Tonne CO₂ effektiv stattfinden muss. Um sicherzugehen, haben wir uns deshalb für eine Überkompensation entschieden.“

Die Firma coindex ist Anbieter für Krypto-Sparpläne und indexbasiertes Investment in Kryptowerte wie zum Beispiel Bitcoin. Im Kontext von Nachhaltigkeit werden sowohl die Konzepte von Bitcoin und Co. als auch die dahinter stehende Distributed Ledger Technologie häufig als „umweltschädlich“ beschrieben – „undifferenzt und pauschal“ findet das coindex. Auf die Kritik kontert das Unternehmen in seinem Report: „Trotz des hohen Energieverbrauchs haben Kryptowerte sehr viele positive Aspekte in Bezug auf den Klimaschutz und ESG. Sie haben sogar das Potenzial aktiv zum Klima- und Umweltschutz sowie zum schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien beizutragen. Es wäre sehr unglücklich, wenn dieses Potenzial aufgrund von undifferenzierter Berichterstattung nicht erkannt und genutzt würde.“

Autor:in

  • Caro Beese ist Gründerin und Geschäftsführerin der finletter und Fintech Week GmbH, die unter anderem hinter dem Fintech-Branchenmedium finletter, dem Digitalmagazin GOLDILOCKS und der Fintech Week steckt. Für Zebra ist sie redaktionell tätig und verantwortet das Anzeigengeschäft.